Albert Ocker

Albert Ocker wurde am 07. Juni 1922 in Oberbettringen bei Schwäbisch Gmünd geboren. Nach seiner Grundausbildung bei der 3. Kompanie / Panzerjäger-Ersatzabtzeilung 5 in Karlsruhe kam er im Juli 1942 zunächst zur 5. Kompanie des Feldersatzbataillons 260.

Hier wurde er zunächst der 1. Kompanie / Panzerjäger- und Aufklärungsabteilung 260 zugeteilt.

Später, nach Versetzung zum Infanterieregiment 460 war er Angehöriger der 14. Panzerjäger-Kompanie /  Infanterieregiment 460. In der Zwischenzeit zum Gefreiten befördert wurde ihm am 08.01.1943 durch den Divisionskommandeur, Generalleutnant Hahm, das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen

Mit diesem Regiment nahm er an den Gefechten der Division in Weißrussland und Russland teil und wurde am 19. August 1943 bei Ssobli durch Granatsplitter in der Schulter verwundet. Dafür wurde ihm das Verwundetenabzeichen in Schwarz verliehen.

Über die Sanitätskompanie 260 und den Hauptverbandplatz 260 gelangte er in das Reservelazarett  2/619 in Minsk von wo aus er auf Genesungsurlaub nach Deutschland verbracht wurde. Im April 1944 wurde er wieder zu seiner Einheit kommandiert.

Beim Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte wurde Albert Ocker zunächst als vermisst gemeldet, geriet aber im Juli 1944 in russische Kriegsgefangenschaft und wurde bis zum 01. September 1944 in einem Sammellager im Raum Minsk inhaftiert.

Aus einem Kriegsgefangenenlager in Kirov wurde er – nach mehreren Verlegungen – am 02. November 1948 im Lager Gronenfelde entlassen.

Seine Erinnerungen hat Albert Ocker aufgeschrieben.

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