Fritz Döbele

Der Gefreite Fritz Döbele – von dem leider kein Foto vorliegt – wurde am 15. Juni 1918 in Seeden/Waldsee (Kreis Ravensburg) geboren. Anhand seines Wehrpasses lässt sich der militärische Werdegang nachvollziehen:

Von Januar 1940 bis spätestens zum 7. Dezember 1940 gehörte er dem Infanterieersatzbataillon 56 beim Infanterieregiment 629 an.

Vom 7. Dezember 1940 bis zum 6. Januar 1942 war er Angehöriger des Infanterieregiments 460.

Am 6. Januar 1942 – die Divison war in Stellungen zwischen Taurowo und Detschino im Ugra-Abschnitt liegengeblieben – wurde er durch einen Granatsplitter im linken Unterschenkel verwundet und befand sich in der Folge bis zum 25. März 1942 im Lazarett.

Nach seiner Rückkehr zur Ersatzkompanie am 25. März 1942 verblieb er dort bis zum 7. Juli 1942. Zwischen dem 7. Juli 1942 und dem Zeitraum vom 1. November bis zum 19. August 1943 war er erneut beim Infanterieregiment 460 eingesetzt, wobei er in dieser Zeit vom 15. April 1943 bis zum 29. April 1943 bei der Sanitätskompanie 260 lag.

Am 19. August 1943 wurde er erneut durch Artillerie verwundet und verblieb bis zum 24. September 1943 im Lazarett.

Vom 25. September 1943 bis mindestens zum 13. Dezember 1943 leistete er Ersatzdienst. Zwischen dem 13. Dezember 1943 und dem 29. April 1944 war er wiederum beim Infanterieregiment 460; in diesen Zeitraum fiel der 22. März 1944, an dem er sein Eisernes Kreuz 2. Klasse erhielt. Die 260. Infanteriedivision hatte zu dieser Zeit Stellung südostwärts von Mogilew bezugen.

Am 29. April 1944 wurde er durch einen Knochendurchschuss im linken Unterschenkel verwundet. Nach einem anschließenden Lazarettaufenthalt bis zum 17. Februar 1945 kam er ab dem 17. Februar 1945 zu einer Ersatzkompanie, wobei das Enddatum unbekannt ist.

Ob Fritz Döbele den Krieg überlebt hat ist nicht bekannt.

Auszeichnungen:

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